Sozialangelegenheiten

  • Bedarfsorientierte Mindestsicherung

    Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ist eine Leistung der öffentlichen Hand zur Sicherung des Lebensunterhaltes und Wohnbedarfes sowie zur Hilfe bei Krankheit bzw. Schwangerschaft und Entbindung.

    Die Sicherung des Lebensunterhaltes und des Wohnbedarfes wird durch die Auszahlung von pauschalierten Geldleistungen für den regelmäßig wiederkehrenden Aufwand für Nahrung, Miete, Bekleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung und Strom gewährleistet. 25 % der Bedarfsorientierten Mindestsicherung dienen der Sicherung des Wohnbedarfes. Ein ergänzender Wohnungsaufwand gebührt zusätzlich neben den gewährten Mindeststandards, wenn der Wohnbedarf nicht schon durch diesen 25%igen Grundbetrag gedeckt ist.

    Bezieherinnen und Bezieher der Mindestsicherung werden nunmehr in die gesetzliche Krankenversicherung eingebunden und erhalten eine eigene E-Card.

    • Wer kann Mindestsicherung beziehen? Anspruch auf Leistungen der Mindestsicherung haben Personen, die hilfebedürftig sind, ihren Hauptwohnsitz im Land Steiermark haben und zu einem dauernden Aufenthalt im Inland berechtigt sind. Ein Anspruch besteht dann, wenn der Lebensunterhalts- bzw. Wohnbedarf nicht durch Arbeit und eigene finanzielle Mittel oder durch Geld- und Sachleistungen Dritter gedeckt werden kann. Nicht zum verwertbaren Eigentum zählen Gegenstände, die für die Erwerbsausübung oder für den Haushalt benötigt werden, sowie Kraftfahrzeuge, wenn sie berufsbedingt oder wegen einer Behinderung erforderlich sind. Ersparnisse bis zu einem Freibetrag in Höhe des Fünffachen des jeweiligen Mindeststandards bleiben ebenso unberührt.
    • Ein wesentliches Ziel der BMS ist es, Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Zu diesem Zweck wird die Leistungsfähigkeit für den Arbeitsmarkt festgestellt. Wesentlich ist ein den jeweiligen Fähigkeiten entsprechendes ernsthaftes Bemühen um eigene Erwerbstätigkeit.
      Für die BMS kann Kostenrückersatz von den Eltern und Kindern ab einem Netto-Haushaltseinkommen von 1.500 Euro im Rahmen einer sozialen Staffelung eingefordert werden.
    • Wo kann die Mindestsicherung beantragt werden? In der Wohnsitzgemeinde, in der zuständigen Bezirkshauptmannschaft oder in der Sozialabteilung des Landes Steiermark.
    • Nähere Informationen zur BMS erhalten Sie telefonisch oder persönlich im Bürgerbüro der Stadtgemeinde Kapfenberg.
  • Einmalige Unterstützungen und Hilfe im besonderen Lebenslagen

    Gemäß Steiermärkischem Sozialhilfegesetz können Geldleistungen für einmalige Unterstützungen gewährt werden. Die Hilfe in besonderen Lebenslagen besteht in

    • der Hilfe zum Aufbau und zur Sicherung der wirtschaftlichen Lebensgrundlage,
    • wirtschaftlicher oder personeller Hilfe zur Überbrückung außergewöhnlicher Notstände,
    • Hilfe zur Behebung oder Linderung eines körperlichen, geistigen oder psychischen Notstandes sowie
    • der Hilfe zur Beschaffung oder Erhaltung von Wohnraum.

    Die Hilfe in besonderen Lebenslagen kann unabhängig von einem Anspruch auf Mindestsicherung gewährt werden.
    Auf die Hilfe in besonderen Lebenslagen besteht kein Rechtsanspruch.
    Nähere Informationen erhalten Sie telefonisch oder persönlich im Bürgerbüro der Stadtgemeinde Kapfenberg.

  • Behindertenhilfe

    Hinweis:
    Anträge auf Beschäftigungstherapie, berufliche Eingliederung, gestützte Arbeit, Kostenübernahme von Heilbehelfen und Heilbehandlung.
    Notwendige Unterlagen:
    Staatsbürgerschaftsnachweis, Einkommensnachweis, ärztliches Attest (nicht älter als 3 Monate).

  • Altenurlaubsaktion

    Hinweis:
    An der Altenurlaubsaktion können Personen, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, österreichische Staatsbürger sind, den Hauptwohnsitz in Kapfenberg haben und deren Gesamteinkommen den jährlichen festgelegten Richtsatz nicht übersteigt, teilnehmen.
    Notwendige Unterlagen:
    Haushaltseinkommen

  • Pensionisten- und Pflegeheimansuchen

    Zuzahlung zu den Heimrestkosten

    Wer die Heimkosten nicht selbst zur Gänze abdecken kann und den ordentlichen Wohnsitz vor der Heimunterbringung in Kapfenberg hatte, kann einen Antrag auf Zuzahlung stellen.

    Folgende Unterlagen sind bei Unterbringung in einer stationären Einrichtung von der antragstellenden Person in Kopie anzuschließen

    • Einkommensnachweise
    • Kontoauszüge der letzten drei Monate
    • Vermögensnachweise
    • Grundbuchauszug aller Liegenschaften/Immobilien
    • Übergabe- bzw. Schenkungsvertrag
    • Heiratsurkunde/Partnerschaftsurkunde
    • Scheidungsurteil und/oder Vergleichsausfertigung
    • Sachwalterbeschluss/Vollmacht

    Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte die zuständigen SachbearbeiterInnen des Bürgerbüros.

  • Arbeitslosenunterstützung

    Hinweis:
    Die Anträge werden nach Überprüfung des Wohnsitzes an das AMS Bruck/Mur weitergeleitet.
    Notwendige Unterlagen:
    Alle Arbeitsbescheinigungen seit der letzten Antragstellung, Unterlagen über eventuelle Alimentationsverpflichtungen.

  • Notstandshilfe

    Hinweis:
    Die Anträge werden nach Überprüfung des Wohnsitzes an das AMS Bruck/Mur weitergeleitet.
    Notwendige Unterlagen:
    Reisepass oder Staatsbürgerschaftsnachweis, Einkommensnachweis des/r Ehegatten/in oder Lebensgefährten/in, Unterlagen über eventuelle Alimentationsverpflichtungen.

  • Weihnachtszuwendung

    Hinweis:
    Die Weihnachtszuwendung wird im Dezember an Anspruchsberechtigte ausbezahlt. Anspruchsberechtigte sind minderbemittelte Personen, ausgenommen Schüler, Studenten, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener.
    Notwendige Unterlagen:
    Einkommensnachweis